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Dornröschen auf der Sababurg

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Weissagung am Brunnen

Eine kinderlose Königin bekommt beim Bad im Brunnen von einem Frosch prophezeit, dass sie innerhalb eines Jahres einem Mädchen das Leben schenken wird.

Das Märchen von Dornröschen

Auf ihrem Tauffest wird die kleine Königstochter Dornröschen von der 13. Fee verflucht und fällt deswegen an ihrem 15. Geburtstag nach einem Spindelstich mit dem gesamten Hofstaat in einen tiefen Zauberschlaf.

Um das Schloss wächst eine mächtige Dornenhecke, in der viele Prinzen sterben. Nach 100 Jahren verwandelt sich die Hecke für einen Königssohn in duftende Rosenblüten und Blätter und lässt ihn unbeschadet hindurch. Er kann Dornröschen mit einem Kuss erlösen, wodurch zugleich auch das ganze Schloss samt seiner Bewohner wieder erwacht. – „Und da wurde die Hochzeit des Königssohns mit dem Dornröschen in aller Pracht gefeiert, und sie lebten vergnügt bis an ihr Ende.“

Dornröschen wird in Nordhessen lebendig

„Ihr Ende“ haben Dornröschen und Prinz noch lange nicht in Sicht: von April bis Oktober halten sie allsonntäglich Audienz auf dem Dornröschenschloss Sababurg im Reinhardswald im nordhessischen Weserbergland. Schon Ende des 19. Jh. wurde die damals wildromantisch-verwunschene Schlossruine erstmals vom Volksmund als „Märchenschloss der Brüder Grimm“ beschrieben. Die Bezeichnung „Dornröschenschloss“ ist seit rund 100 Jahren belegt: Das seinerzeit „schlafende“ Schloss mit seiner bewegten Geschichte als prächtiges Jagdschloss der Landgrafen von Hessen bot durch Lage, Architektur und Historie genau die Kulisse, in der man unweigerlich den Schauplatz erkannte, an dem sich das wundersame Märchen vom Dornröschen zugetragen haben musste.

Das Dornröschenschloss ist aus dem Schlaf erwacht

Ende der 1950er Jahre machte das Land Hessen im Zusammenwirken mit Familie Koseck die Anlage wieder zugänglich. In den vergangenen fünf Jahrzehnten wurde aus einer Ruine im Reinhardswald das Märchenschloss der Brüder Grimm geformt sowie Dornröschen zur wohl weltweit bekanntesten Grimm'schen Märchenfigur entwickelt. Heute präsentiert sich das Dornröschenschloss Sababurg als Genießer-, Entdecker- und Erlebnisschloss, in dem Dornröschen vielfältig gepflegt wird: mit dem Märchenrundgang von Alfons Holtgreve, den Dornröschen-Matineen mit Musik von Regine Brunke, dem Schatten- und Figurentheater »Der Kuss« von Albert Völkl, den Geschichts- und Märchenführungen sowie verschiedensten Aufführungen oder Ausstellungen etc.

Infos/Kontakt

Sababurg
Familie Koseck:
Im Reinhardswald
34369 Hofgeismar
Tel: +49 (0)567180-80
Fax: +49 (0)56718082-00
dornroeschenschloss@sababurg.de
www.dornroeschenschloss-sababurg.de

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